Freundinnenabend

Erfahrungsberichte  


Ich sitze im Büro, aber das merke ich gar nicht mehr. Jetzt ist mein Home Office mein Freundinnenraum.

Teelichter im Regal

Magdalena sitzt schräg links von mir, wir prosten einander zu, die Gläser berühren einander nur fast – Magdalena sitzt in Nürnberg am Laptop, ich in Wien vor dem Handy. Von paar Tagen erst saß sie neben mir, in Berührweite, jetzt trennen uns wieder ungefähr 500 Kilometer und eine Covid-Inzidenz-Rate, die den gegenseitigen Besuch über die Landesgrenzen hinweg unmöglich machen würde.

Auch heute sitzen wir bei Kerzenlicht und wir sind uns ganz nahe in unseren Gesprächen – gerade deshalb, weil ich mich kaum anders fühle als davor, als wir dieselbe Raumluft atmeten. Ich blende das Chaos aus, das sich von meinem Schreibtisch bis auf den Boden ergießt, blende aus, dass die globale Lage und die in unseren Ländern gerade wieder schlechter wird. Stattdessen genieße ich die Zeit mit meiner Freundin, wir lachen gemeinsam, reden über die intimsten Dinge und trinken Prosecco dabei. Wir haben einander aufgetankt und können jetzt wieder einige Zeit davon zehren, mit kurzen Tankstopps via Telefon, mit Nachrichten und fernmündlichen Gesprächen. Sie fehlt mir trotzdem.

Und jetzt du:

Mach dir einen richtig schönen Abend mit einem Menschen in der Ferne. Pfeift auf die physische Distanz und kommt euch fernmündlich nahe. Der Technologie sei‘s gedankt.

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Frauen-Coaching Venedig

„Du könntest eine Frauen-Coaching-Woche in Venedig machen“, sagt das gerade-noch-Kindergartenkind. Ja, natürlich! Die Teile lagen schon die ganze Zeit vor mir, aber es brauchte das Kind, um sie zusammen zu setzen. Von 5. bis 7. April 2024 findet nun das erste Mal ein Frauen-Coaching in Venedig statt. Sei dabei!

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Eingeschneit

„Eingeschneit werden an einem gemütlich-warmen Ort – damit beginnt meine derzeitige Lieblings-Einschlaf-Fantasie. Da würde ich mich unter eine Decke auf die Couch kuscheln und ohne Ende lesen, dazwischen dösen, ein bisschen was essen, dann weiterlesen. Gerne dürften da auch andere Personen sein – aber nur, wenn sie leise sind und auch vor allem lesen.

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Geschichten neu schreiben

Der Lärm ist ohrenbetäubend. „Jaaaa!“ schreien zweihundert Kinder und ihre erwachsenen Begleitpersonen – ich schreie mit. Wenn der Kasperl auf der Bühne der Urania oben meint, dass er uns nicht gehört hat, dann sind wir natürlich beim nächsten Mal „Seid ihr alle da?“ noch lauter. Hier ist klar, was von uns, dem Publikum, erwartet wird. Im Leben ist das nicht immer so klar. Darum betrachte ich meine Geschichten, die ich mir über mich selbst erzähle, immer wieder kritisch schreibe sie gegebenfalls neu.

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